Aus der Praxis – für die Praxis:
Kassel, im
April 2010
F.C.Hundhausen
Ohr-Punkte einmal
anders gesehen.
Wir wissen, dass der menschliche Körper /
Organismus segmentgenau auf der Ohrmuschel somatotopisch
wiedergegeben wird.
Der Auriculo-Medizin
gebührt das Verdienst, auf der Scapha der Ohrmuschel das
Terrain für „Störfelder“ im Organismus entdeckt zu haben. Damit war wiederum
für die Neuraltherapeuten - nach jahrzehntelanger
Suche - das letzte und wichtigste Detail für die Diagnostik von „stummen Störfeldern“ gefunden.
Aber im Verlauf der Entwicklung der
Ohrakupunktur gab man den Ohrpunkten oftmals recht skurile
Namen. Zudem glaubte man, dass sich normal funktionierende Organe und Gelenke
durch elektro-magnetische Punkte darstellten. Heute wissen wir, dass nur „gestörte“
Organe, Gelenke oder Systeme als elektronisch messbare Punkte auf der
Ohrmuschel anzeigen. Das bedeutet aber auch, dass wir nur zwischen zwei Kategorien zu unterscheiden haben,
nämlich den „stationären“ und den „variablen“ Punkten. Und diese Punkte
benennen wir nach ihrer anatomischen Topografie. Es bedarf allerdings etwas
Übung um den auf der Ohrmuschel abgebildeten Embryo – HOMUNKULUS genannt – in
die anatomische Topografie umzusetzen.
Die stationären
Punkte kann man nochmals unterteilen in „neurogene (nervale) und „bland-entzündliche“
Punkte.
Die stationären neurogenen
Punkte. zeigen nervale Dishamonien
im zentralen und peripheren Nervensystem an.(Ektoderm).
Die stationären - lokal festliegenden - Bland-entzündlichen
(auf der mesodermalen Scapha
gelegen !) zeigen Funktionsstörungen oder pathologische
Störungen des Organismus an.
Letzteres gilt aber ebenso für die
„variablen“ Punkte.
a) Beginnen wir mit den stationären „neurogenen“ Punkten:
1. der INN Trang;
(über der Nasenwurzel) Funktion: Ausschaltung
Oszillation;
Meisterpunkt NNH:(und VNS ?).
2. die Lateralitässteuerpunkte
( li. und re. über dem Jochbein, etwa 3cm
vor dem Ohr). Funktion : Einfluss bei Disharmonie
der Großhirnhälften.
3. WTO-Punkte ( li. und re. 1cm vor dem Ohrläppchen).
Funktion :Ausschaltung „innere
Oszillation“.
4. Punkt auf dem Tragus.
Somatotopisch : Hypophyse ?.
5.
die drei Ω -Punkte. Funktion
:
Ω-1
Hauptpunkt : Störungen im Grosshirn / Psyche.
Ω2
: Organe/ Gefäße / Skelett und Muskulatur.
Ω3: Cutis/ (Integument) +
vorderer Helixbogen. („Allergie-P.“)
Obige Punkte können bei Bedarf mit der
Nadel deaktiviert werden. (z.B. zur Unterdrückung einer Oszillation).
6.
das Corpus pineale (Zirbeldrüse), bekannter als „Aggressions“- oder Stress- Punkt. Das CP
ist phylogenetisch erstes Ganglion. Ursprung des zentralen, spinalen
und vegetativen Nervensystems.(Zeigt
in allen drei Keimblättern an !).
Uns interessieren die „stummen“ Störpole alS
Störpunkte.
b) die stationären (bekannten) „blandentzündlichen“–Punkte:
Zu diesen zählen die Nasennebenhöhlen (Sinus) (auf der „Linie der
Töne“), die Gaumen- und Rachen-Tonsillen, der Ober- und Unterkiefer, die
Prostata und die Ovarien (Parametrium) .
Diese Punkte werden in der Diagnostik
immer zuerst aufgesucht !.
Die vegetativen Plexus in der entodermalen Concha mit der
Funktion von „Hinweispunkten“
nehmen eine Sonderstellung zwischen b) und c)
ein.?.
c)
die „variablen“ Punkte zeigen
ebenfalls Störungen an Wirbelsäule, Gelenken; Systemen und Organen aan, wie auch Störungen
im ektodermalen
Zentralnervensystem (ZNS) und spinalen Nervensystem..
: (Diagnostik und Technik:siehe
www.dr.hundhausen.de).
Unter den in b- und c - beschriebenen Punkten suchen
wir den Hauptstörpunktals Hinweis auf den somatischen
Störpol, den Verursacher der jeweiligen Krankheit.
Zur Erkennung des Hauptstörpunktes bei
den variablen Punkten orientiert man
sich an den Segmenten der auf der Ohrskizze eingezeichneten Wirbelsäule und den
Hinweispunkten in der Concha. (Ohr-Skizze siehe
unten).
Die bei aufgedrehtem Potentiometer*
oftmals sehr zahlreich anzeigenden variablen Punkte ordnen wir unterschwellig
störenden Narben oder „stummen“ Wirbelblockierungen zu, die noch nicht den
Nervstrang im Intervertebralloch tangieren. Variable
Punkte sind zum Beispiel bei Kindern kaum vorhanden – je jünger, um so seltener.
Die Punkte auf der Rückseite der Ohrmuschel hat bereits Nogier den Weichteilen des
Skelettes (Muskeln, Sehnen ,Bänder) zugeordnet. *
Wir sind der Meinung, dass sich aus
dieser Sicht eine relativ einfache, übersichtliche Einteilung und
Differenzierung der Ohrpunkte für die Praxis darstellen lässt.
(Schema nach Dr.F.C.Hundhausen)

Verantwortlich für den Inhalt :
Dr .F.C.Hundhausen
D-34 130
Kassel