Empfehlungen
zur
„Gesundheits“-Reform
Was hat der Arzt mit der Krankenkasse
seines Patienten zu tun ? – NICHTS !
Folgerung : jeder Patient
wird „Privatpatient“. Der Arzt bekommt eine
Gebührenordnung (GOÄ) , die 4 Berechnungsstufen
enthält. Stufe 1 entspricht etwa Sozialamt.
Jeder Burger wird von Geburt
an Mitglied einer Krankenkasse(KK) ;
(z.B. : Kindergeld als Krankenkassen-Beitrag
verwenden ! – vernünftigste Anlage!).
Bei Wechsel der KK werden
Altersrückstellungen mitgenommen.
Einziger staatlicher
Eingriff : Kontrolle ob versichert.:( z.B. durch Einwohnermeldeamt o.ä)..
Die „Gesetzlichen
Krankenkassen“(GKV) werden aufgelöst
bzw. privatisiert.
Freier Wettbewerb unter den KK –einschließlich
Privatkrankenkassen.
Die „Kassenärztlichen
Vereinigungen“ (KÄV) werden zu Inkasso-Büros
und
Schlichtungsstellen umgestellt. ( säumige Rechnungszahler
schätzungsweise 10-15 % ).
Der niedergelassene Arzt
wird Pflichtmitglied dieser Organisation.
Das bedeutet :
Krankenkassen
sind keine „Gesundheitskassen“ ! Routine- und Vorsorgeuntersuchungen; „Fitness-Massagen“
und
Erholungskuren etc. sind keine Kassenleistungen.
Der
„Kassen“- Arzt wird wieder Freiberufler. Seine Standesvertretung und Registratur
ist die Landesärztekammer.
Der
Patient wählt seine Krankenkasse und kann mit dieser über Kostenerstattung
verhandeln.
Über
die Rechnung sieht der Patient seine Arztkosten und kann deren Leistungsumfang nachvollziehen.
(Bei
Wechsel der KK werden Altersrückstellungen mitgenommen).
Die
für die Arztpraxen meist ineffizienten und zeitraubenden Verordnungen staatlicher und
ärztlicher
Aufsichtsstellen fallen weitgehend weg (Einschränkungen; Formularflut ).
Es
zeigt sich einmal mehr, dass“ materielle
Solidarität“ zwangsläufig zu Bürokratisierung
mit ineffizienten aber
teurem
Wasserköpfen an KK-Personal und unnötiger
Überforderung der Leistungsträger sowie allzumenschlichem
Anspruchsdenken
der Mitglieder führt. Dazu kommt die Teuerung der Medizin durch apparative Verfahren,
sowie
eine Kostenträchtige Pharmazie. Vom „Gesundheits- /Wellnesssektor“ der GKV`en
einmal ganz abgesehen (!).
Fazit :
das
derzeitige deutsche Gesundheitssystem wird durch immer wiederholte „staatliche“
Subventionen,
Beitragserhöhungen
für Mitglieder , und finanziellen Kürzungen bei den Leistungserbringern vor dem
Konkurs bewahrt.
Eine
Versicherungsmathematisch aufgebaute Gesundheits-Reform („Krankenreform“) wäre
nachhaltig stabil und
für
alle Volksschichten gerecht und überschaubar. Etwaige Defizite würden -marktüblich - durch Beitragserhöhungen
der
Mitglieder in den Stufen II.- Iv ausgeglichen.
Mit
sozialen Reförmchen lässt sich das System
niemals stabilisieren. Eine wirkliche, nachhaltige Reform,
die
allen Volksschichten gerecht wird, kann demnach erst nach Abschaffung (Privatisierung)
der
Gesetzlichen Krankenkassen (GKV`en) nebst der „Kassenärztlichen Vereinigungen“ erfolgen.
Die
detaillierte Ausarbeitung dieser Empfehlung sollte man pragmatischen Experten
überlassen.
Das „Gesundheitssystem ist keine Ideologie- oder Glaubensangelegenheit.
Hier
ist jeder Bürger direkt angesprochen.
Dr.med.F.C. Hundhausen Kassel,
21. April 2011
Kassel, im November
20009
Im Weidengarten 7
E-mail
: hundhausen-kassel@t-online
D-34
130 Kassel
Tel.:
0561-66674
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