Dr.med..F.C. Hundhausen Kassel,
im April 2008
Im
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Aus der Praxis – für die Praxis
F.C.Hundhausen
Depressionen durch
Narbenstörfelder.
Als FERDINAND HUNEKE 1940 sein erstes „Sekundenphänomen“ sah, äusserte die Patientin, auch ihre Depression sei plötzlich verschwunden Diesen
„Nebenbefund“ hat Huneke u.W. nicht weiter
verfolgt.
Anfang der 80ziger Jahre sahen wir eine Patientin (38) mit einer
tiefen, therapieresistenten gehemmten Depression. Wir erinnerten uns an diesen
„Nebenbefund“ und unterzogen - als ultima ratio - die Patientin einem
Provokationstest, der eine gynäkologische Op-Narbe als Störpol
/ Störfeld anzeigte. Nach einer (tiefen)
Procain-Injektion in die Narbe war die Depression
innerhalb einer halben Stunde verschwunden. Die Patientin war geradezu
ruckartig total verändert – eine lebhafte strahlende Frau :-
„und ich fühle mich zwanzig Jahre jünger !“.
In der Folge führten wir
noch 14 weitere Tests bei agitierten und gehemmten Depressiven aus (plus einem
Zufallsbefund). Alle Fälle waren durch Narben-Störpole bedingt.
Die Wirkung trat jeweils ca 20 Minute nach Injektion ein. (keine
Versager !). Ein Rezidiv nach einem Jahr wurde über den gleichen Störpol wieder beschwerdefrei.
Wenn einmal die
Depressions-Symptomatik nicht vollständig verschwindet oder nach einiger Zeit
wieder auftritt liegt
mit Sicherheit ein weiterer Störpol vor.
2007 erwähnten wir in
einem Beitrag „Das SekundenPhänomen“ (erschienen in ERFAHRUNGSHEILKUNDE ) das große Störfeldpotential der Narben
bei Depressionen und – nebenbei - die
Dammriss-/ Episiotomie-Narbe. Spontan bestätigten
einige Kollegen obige Erfahrungen. Sie erzielten ihre Ergebnisse überwiegend
von Dammriss-Narben aus –( eine Depression verschwand nach Injektion in die
Beschneidungs-Narbe bei einem Moslem).
Neben zahlreichen HUNEKE-Phänomenen bei anderen Erkrankungen sind uns bislang
Insgesamt 46 (July 2009) Fälle von „Spontanheilung“
einer Depressions-Phase über Narben-Störpole bekannt.
Die Diagnostik der
Störpole erfolgt über die Scapha der Ohrmuschel auf
der sich die Störpunkte abzeichnen mit einem Akupunktur-Detektor oder mit dem Fournier`schen Pulstast-Verfahren (RAC).
Diese somatotopischen Störpunkte werden dann, ihrem
Wirbelsäulen-Segment entsprechend auf den Körper-Störpol
„übersetzt“ – in diesen Fällen eine Narbe - und dort mit 2%igem
Procain a.s. tief Injiziert.
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Diagnostik und Technik
siehe : www.drhundhausen.de.
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