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Dr.med. F.C.Hundhausen                                      Kassel, den 18. Oktober 2008 / März 2009

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 Mitteilung

 

Aus der Praxis   -    für die Praxis

 

 

Morbus Menière- – ein skelettales Syndrom ?

 

Laut Lehrbuch ist die Ursache der Menière`schen „Trias“ nicht bekannt. Der Chirotherapeut denkt unmittelbar an die vegetative Beziehung von Wirbelblockierungen der Halswirbelsäule zur Kopfregion. Und hier wird er fündig :

die HWS zeigt eine ausgeprägte Seitausbiegung (skoliotisch), eventuell plus einer Kyphose. Dazu findet sich eine fortlaufende Blockierung mindestens der Wirbelkörper C1– C3; alle in gleicher Richtung.. Segmenzugehörige Symptome .Drehschwindel / Erbrechen: Taubheit des Ohres  Wird anamnestisch ein Halbseitenkopfschmerz auf der Skolioseseite angegeben, ist das Kopfgelenk Occiput / C1 zusätzlich blockiert. Das Zentrum scheint beim labilen  HWK 3 zu liegen.

 

 Hier sollte auch die Therapie beginnen. Der HWK 3 spricht am sichersten auf eine Manipulation der Kiefergelenke über den Unterkiefer an. Die Wirbel werden per Impuls und Dehnung mobilisiert.

Theoretisch scheint das alles ganz einfach; aber da steht noch die pathologische Statik der Skoliose und / oder eine Kyphose der Therapie als hartnäckige Crux im Wege.

Entsprechend langwierig wird der Therapieverlauf. Bei länger bestehender Symptomatik erzielt man möglicherweise nur eine – allerdings eindeutige - Besserung des Leidens bezüglich Häufigkeit und Heftigkeit der Anfälle.

 

Wir können unsere Aussage leider nur auf zwei Fälle stützen, wobei die eine Patientin (35) uns als Morbus Meniére  (/vermutlich zur Neutaltherapie) überwiesen wurde.

Diesen Fall, sowie die entsprechenden Bilder konnten wir über zwei Jahre beobachten.

Bei der anderen Patientin (18)  konnten wir nur  manuell untersuchen.  Die Beschwerden bestanden seit etwa einem Jahr.   Der Befund war jedoch  (beeindruckend) eindeutig. Es wurde eine Therapie mit zwei Impulsen und Dehnung (PIR) durchgeführt.  Eine Stunde später untersuchte ein anderer – erfahrener – Chirotherapeut die Patientin.. Er fand eine fast normale Halswirbelsäule vor.

Theoretisch muss hier eine „Schnappverspannung“ vorgelegen haben. Dafür spricht die  kurze Anamnese und das jugendliche Alter. Leider konnten wir uns vom Ergebnis nicht mehr überzeugen.

 

Ursache kann eine ausgeprägte  pathologische- Anlage der Wirbelsäule sein.

Man sollte aber auch an einen chronischen Bauchläfer denken, der langzeitig den Kopf immer auf der gleichen Seite ablegt. (unser Fall 2) Hier wäre eine konsequente Änderung der Schlafhaltung der erste Therapieschritt.

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Wer hat ähnliche Befunde gesehen?

 

Dr.F.C.Hundhausenwww.drhundhausen.de /

 

siehe auch :Fall 1

www,Neuralmedizin,de

„Die neue Krankheitstheorie“

(book on demand Verlag)