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Dr.med..F.C. Hundhausen                                         Kassel, 08. July 2007

Im Weidengarten 7                                                     Tel,,: 0561 – 6 66 74

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Aus der Praxis --- für die Praxis

 

Nasennebenhöhlen in der Neuraltherapie.

Die Nasennebenhöhlen - (NNH) – besitzen mit Abstand das größte Potential an so genannten „stummen Störfeldern/Störpolen“. Obwohl wir inzwischen die einzelnen Kammern punktgenau auf der Scapha der Ohrmuschel mit einem Akupunktur-Detektor erkennen können – mit der Injektionsspritze kommen wir nicht in die Sinus um ein Störfeld zu inaktivieren.  Der HNO-Kollege kann wenigstens die Kieferhöhle erreichen. Es fehlt hier ein praxisgerechtes „Universalgerät“ um möglichst alle Nebenhöhlen zu infiltrieren.

Früher suchte man verdächtige Störpole an Tonsillen, dem Kiefer (Zähne), dem Parametrium und an Narben auf „gut Glück“. Entsprechend mager waren die Ergebnisse – und für den Patienten eine Tortur. Die Störfeldtheorie geriet nahezu in Vergessenheit.

Dank der Ohrakupunktur finden wir heute die Störpole somatotopisch auf der mesodermalen Scapha der Ohrmuschel. Und hier zeigen überwiegend  die Nasennebenhöhlen-Punkte an !   

Wir dürfen davon ausgehen, dass z.B. das Asthma bronchiale, die Lymphogranulomatose, aber auch die meisten Allergien auf einen Störpol in den NNH zurück zu führen sind.

Gemäß Lehrbuch werden all diese Erkrankungen nur symptomatisch mit Cortico-Steroiden , Antibiotika und Antiphlogistika behandelt. Bleibt hier auch nur die geringste Restentzündung bestehen, istdas Störfeld schon angelegt !  Wenn man andererseits die Möglichkeiten der modernen Neuraltherapie in Betracht zieht, darf man fragen warum diese Methode noch nicht auf breiter Basis angewandt wird ?

Um in dieser Situation wenigstens das zur Zeit Machbare zu erzielen sind alle HNO-Kollegen/innen aufgerufen, im Anschluss an  jeden  Eingriff in eine Kieferhöhle, diese abschliessend mit einem Lokalanaestheticum (  ca 2%ig; z.B. Meaverin)) zu infiltrieren.

(Patienten ca. 3 Minuten auf der behandelten Seite liegen lassen !). Die Kollegen/innen

werden immer wieder über die Ergebnisse staunen !.

Ganz allgemein sollte die Störfeldtheorie in den Vordergrund ärztlichen Denkens gestellt werden.

                                                                       *

Ps. : als Beispiel  nur drei Fälle :

a )    Allergikerin, 38 J, unter anderem  Heuschnupfen/ asthmoide Bronchitis. Nach Instillation eines Lokalanaestheticums in die Kieferhöhlen durch den HNO-Arzt ab sofort keine Beschwerden mehr.

b ) Asthmatikerin, 34 J,; 3 Katzen in der Wohnung ! Ad HNO-Kollegen zur KH-Plombe.

        Wiedersehen erst nach einem Jahr . Patientin : ““das Asthma war sofort weg – aber

die Katzen habe ich immer noch in der Wohnung!“                                                                      

c ) Eine Bekannte bekommt eine akute Polyarthrose. Das Rö–Bild NNH : Sinusitis maxillaris

links mit Spiegelbildung (!) wird ignoriert. Therapie : übliche „Rheuma–Flöte“+ Golddkur.

Das Ergebnis nennt man dann „primär chronische Poliarthritis“! (chronisch ist dann auch die Cortcoid - Dauergabe(!))

·                                                                                            D.O.