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Aus der Praxis  -  für die Praxis

 

F.C. Hundhausen

Störpol –Test  mit dem „gebremsten“ Akupunktur-Detektor

 

Betrifft : „Stumme“ Störpole / Störfelder :

a). „bland-entzündliche“ ; z.B. Tonsillen; Sinus (NNH) ; Kiefer/Gebiss

b). „mechanische“ ; z.B. Narben ; Wirbel- und Gelenkblockierungen; aber

auch alle entzündlichen Vorgänge im Organismus.

 

 Vorbereitung ::

Es wird empfohlen einen Widerstand vor das Potentiometer*  zu schalten um

dessen Spreizung / Messbreite zu vergrößern.

1. Scapha der Ohrmuschel säubern.

 2. (Erdung  (Ohrläppchen (Lobulus)  -à Erde)

  3. (Laterale Steuerpunkte li. und re. auf Inversion prüfen - wenn positiv àNadel).

 4. „innere  Erdung“= MTO-Punkte  (wenn positiv : Nadel).  

 5. INTRANG auf Oszillation prüfen - wenn Positiv à Nadel.)

 6. Corpus pineale-Punkt (= Agressions–/ Stress-Punkt). Vor Punktsuche immer links und rechts nadeln ! (C.p. ist phylogenetisch 1. Ganglon (Ursprung des spinalen und vegetativen Nervensystems).

Die Vorbereitungen 2 – 4  müssen nicht unbedingt vorgenommen werden

 

 Untersuchung ;  - mit Akupunktur–Detektor  die Scapha absuchen.

1. zuerst die bland-entzündlichen Punkte :  Nasennennebenhöhlen (NNH);  den Tonsillenpunkt; Ober- und Unterkiefer (Gebiss), Prostata und Frankenhäuserschen Plexus (Ovarien)  auf Seite der Beschwerden –evebtuell beidseitig -  aufsuchen.

Zeigt ein Punkt an,– das zunächst hoch eingestellte Potentiometer zurückdrehen, so dass Leuchtanzeige / / Ton gerade noch erkennbar.  Hier eine Nadel setzen (Erkennungsnadel).

Dieese Erkennungsnadel wird bei jedem neu gefundenen Punkt umgesetzt.  Man kommt also jeweils  eine Etage tiefer.(Subtraktionsmethode).

 

2.. Die Wirbelsäule am Concharand auf „mechanische“ Störpole (Wirbelblockierungen) kontrollieren.

Hier wird es etwas kompliziert.

Zum .Beispiel . :Punkt auf der Scapha -> in Segmenthöhe dazu ein Wirbelsäulenpunkt.  Das wäre eine „stumme  Wirbelblockierung. > Jetzt muss in Segmenthöhe die Concha auf einen Organpunkt und die Helix auf einen Nervenpunkt abgesucht werden. Beispiel : Wirbelpunkt in  Höhe BWK 8 rechts > Concha-Punkt Hepar (Leber). oder :  Wirbelpunkt BWK 4 links :> wenn Punkt in Concha  : Vesica fellea (Gallenblase);

 

 

wenn auf der Helix : > Interkostalneuralgie; - wenn auf Scapha/Concharand rechte und linke Seite : >Herz .Bei einem Punkt auf der Scapha, der keine segmentale Beziehung zur Wirbelsäule hat, handelt es sich um eine (Haut-oder Periost-) Narbe!.- Erkennungsnadel setzen !

Wird ein weiterer Punkt gefunden, Procedere wie unter 1 und 2 im Wirbelsäulenbereich.

 

3. Die anfangs zahlreich anzeigenden variablen Punkte ordnen wir  unterschwellig störenden Narben oder „stummen“ Wirbelblockierungen zu. . Variable Störpunkte sind zum Beispiel bei Kindern kaum nachweisbar – je jünger, um so seltener !.

Man beachte im Sacralbereich (unter der Helixfalte), dass das Sacrum unter der Ohrrinne liegt. Darüber findet sich bei Frauen oftmals die Episiotomie-Narbe – bei Männern eine Beschneidungs-Narbe – als häufige Ursache von Depressionen !.

 

Zeigen keine Punkte mehr an, dann ist der letzte Punkt der – somatotopische – Hauptstörpunkt.

Dieser Hauptstörpunkt wird entsprechend seiner segmentalen Lage auf den Körper übertragen.  Damit ist der gesuchte  krankheitsauslösende  Störpol gefunden.

  In diesen wird ein Lokalanaesthetikum (LA) injiziert.

Bei Narben wird mit dem  Detektor der Einstichl-Punkt auf der Narbe selbst genau bestimmt..

Injiziert wird 2 %iges Procain in möglichst  geringer Menge.(tief injizieren ! Unterspritzen genügt oftmals nicht.).  Wir erwarten ein Sekundenphänomen;. (HUNEKE-Phänomene  Bei Narben nach etwa 20 – 30 Minuten  (Spätphänomen).

Der zuletzt genadelte Punkt wäre der Nebenstörpunkt  falls die Erkrankung über den Hauptstörpol einmal nicht 100%ig ausgelöscht werden kann. In Zweifelsfällen immer mit therapieren.

 

Sonderfälle :

1)..Finden wir den Störpol in der Kieferhöhle à Überweisung zum HNO-Kollegen zur LA - Plombe.

 (Hyaluronidase a`150 iE;pro Seite gelöst in 2%igem Procain –oder ähnlich .)

Störpole in Stirn- und Siebbeinhöhlen können wir z. Zt  nur durch Procain-Injektionenoder Nadeln an

 deren NAP oder über die Ohrpunkte therapieren. Hier sind auch mehrere Sitzungen erforderlich.

  2).. Störpol Kiefer/Zahn  :Mit dem . Detektor-Taster (in Fingerling gesteckt)  Kiefer lingual und buccal

prüfen. Procain-Injektion an  zuletzt gefundenen verdächtigen Zahn. (Effekt hält nur ca 8 Stunden an).

Wenn Sekundenphänomen, muss der Zahn extrahiert werden – und wenn er noch

so gesund erscheint und der Zahnarzt sich noch so hartnäckig sträubt !. Daher sehr

genau prüfen !

3). Störpol Mykose.*(Interdigital-Mykose)., Wenn in 1. oder 2. Zehenfach übergreifend

 können systemische Störungen auftreten (Erisypel / allergische Ekzeme als Mykid etc.).

Therapie: 2%ige Procain-Injektionen in die Zwischenzehenfalten und. übliche antimykotische Verfahren.

 

Abscliessend noch zwei Hinweise:

1)  Wenn sich einmal bei einem sicher diagnostizierten Hauptstörpol  kein Huneke-Phänomen auslösen lässt, liegt vermutlich eine  Immun-Suppression  durch ein Cortico-Steroid oder

Antiphlogistikum vor.

 

 

2)  Bei der Therapie von Depressionen kann es vorübergehend zu einer Überreaktion auf die manische Seite kommen.. Diese reguliert sich jedoch nach kurzer Zeit  von selbst.

 

*                                 

 Ps. :

1.  LA = Lokalanaesthetikum (Procain/Lidocain 2%ig;

; MEAVERIN 2 ig:  Ultracain 2%ig; Carbostesin 0,5 o.ä.)

 

 2.   RAC (Nougier) –Beschreibung bei Bahr / Strittmatter.

 

Für den Inhalt verantwortlich :

Dr.med. F.C. Hundhausen                                               Kassel.  im Aug. 2009

IIm Weidengarten 7                                                            Tel.: 0561- 6 6674

   D- 34 130  Kassel                                                  e-mail : mac@drhundhausen.de

                                                                                 

Bezugspunkte am Ohr