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Aus der Praxis – für die Praxis:                                    Kassel,  im  April 2009

 

F.C.Hundhausen

Ohr-Punkte einmal anders gesehen.

Wir wissen, dass der menschliche Körper / Organismus punkt- bzw. segmentgenau auf der Ohrmuschel somatotopisch wiedergegeben wird.

Der Auriculo-Medizin gebührt das Verdienst, auf der Scapha der Ohrmuschel das Terrain für „Störfelder“ im Organismus entdeckt zu haben. Damit war wiederum für die Neuraltherapeuten - nach jahrzehntelanger Suche - das letzte und wichtigste Detail für die  Diagnostik von „stummen Störfeldern“ gefunden.

Aber im Verlauf der Entwicklung der Ohrakupunktur gab man den Ohrpunkten oftmals recht skurile Namen. Zudem glaubte man, dass sich normal funktionierende Organe und Gelenke durch Punkte darstellten. Heute wissen wir, dass nur „gestörte“ Organe, Gelenke oder Systeme als Punkte auf der Ohrmuschel anzeigen. Das bedeutet aber auch, dass wir nur zwischen  zwei Kategorien zu unterscheiden haben, nämlich den „stationären“ und den „variablen“ Punkten. Und diese Punkte benennen wir nach ihrer anatomischen Topografie.

 

Die stationären Punkte kann man nochmals unterteilen in  „neurogene (nervale) und „bland-entzündliche“ Punkte.  

Die stationären neurogenen Punkte. zeigen nervale Dishamonien im zentralen und peripheren Nervensystem an.(Ektoderm).

Die stationären - lokal festliegenden - Bland-entzündlichen (auf der mesodermalen Scapha gelegen !) zeigen Funktionsstörungen oder pathologische Störungen des Organismus an. 

Letzteres gilt aber ebenso für die „variablen“ Punkte.

 

a)  Beginnen wir mit den stationären „neurogenen“ Punkten:

 

1. der INN Trang; (über der Nasenwurzel)  Funktion: Ausschaltung Oszillation;

    Neisterpunkt NNH:(und  VNS ?).

2. die Lateralitässteuerpunkte ( li. und re.  über dem  Jochbein, etwa 3cm

vor dem Ohr). Funktion : Einfluss bei Disharmonie der Großhirnhälften.

3. WTO-Punkte  ( li. und re. 1cm vor dem Ohrläppchen).

    Funktion :Ausschaltung  „innere Oszillation“.

4. Punkt auf dem Tragus. Somatotopisch : Hypophyse ?.

 5. die drei Ω -Punkte.     Funktion :

   Ω-1 Hauptpunkt : Störungen im Grosshirn / Psyche.

   Ω2 : Organe/ Gefäße / Skelett und  Muskulatur.

   Ω3:  Cutis/ (Integument)  + vorderer Helixbogen. („Allergie-P.“)

Obige Punkte können bei Bedarf mit der Nadel deaktiviert werden. (z.B. zur Unterdrückung einer Oszillation).

 6.  das Corpus pineale (Zirbeldrüse),  bekannter als „Aggressions“- oder Stress- Punkt. Das CP ist phylogenetisch erstes Ganglion. Ursprung des zentralen, spinalen  und vegetativen Nervensystems.(Zeigt in allen drei Keimblättern an !).

Der Corpus pineale-Punkt  wird an beiden Ohren vor  jeder Suche genadelt !

 

Uns interessieren die „stummen“ Störpole  alS Störpunkte.

 

b)  die  stationären (bekannten) „blandentzündlichen–Punkte:

Zu diesen zählen die Nasennebenhöhlen (Sinus)  (auf der „Linie der Töne“), die Gaumen- und Rachen-Tonsillen, der Ober- und Unterkiefer, die Prostata und die Ovarien (Parametrium) .

Diese Punkte werden in der Diagnostik immer zuerst aufgesucht !.

Die vegetativen Plexus in der entodermalen Concha mit der Funktion von  „Hinweispunkten“ nehmen eine Sonderstellung zwischen b) und c)  ein.?.

 

c)  die „variablen“ Punkte zeigen ebenfalls Störungen an Wirbelsäule, Gelenken; Systemen und Organen aan,  wie auch Störungen im ektodermalen  Zentralnervensystem (ZNS) und spinalen Nervensystem.. :  (Diagnostik und Technik:siehe  www.dr.hundhausen.de).

Unter den in  b- und c - beschriebenen Punkten suchen wir den Hauptstörpunkt (HStp), den Verursacher der jeweiligen Krankheit -  bei Bedarf auch Nebenstörpunkte (NStp). Daher in den jeweils zuletzt gefundenen Punkt eine Erkennungsnadel setzen.

Zur Erkennung des Hauptstörpunktes bei den variablen Punkten orientiert man sich an den Segmenten der auf der Ohrskizze eingezeichneten Wirbelsäule und den Hinweispunkten in der Concha.

Die bei aufgedrehtem Potentiometer* oftmals sehr zahlreich anzeigenden variablen Punkte ordnen wir  unterschwellig störenden Narben oder „stummen“ Wirbelblockierungen zu, die noch nicht den Nervstrang im Intervertebralloch tangieren. Zum Beispiel bei Kindern kaum vorhanden – je jünger, um so seltener.

 

Die Punkte auf der Rückseite der Ohrmuschel hat bereits Nogier den Weichteilen des Skelettes (Muskeln, Sehnen ,Bänder) zugeordnet. *

 

Wir sind der Meinung, dass sich aus dieser Sicht eine relativ einfache, übersichtliche Einteilung und Differenzierung der Ohrpunkte für die Praxis darstellen lässt.

(Schema nach Dr.F.C.Hundhausen)                              

 

 

 

Verantwortlich für den Inhalt :

Dr .F.C.Hundhausen

D-34 130   Kassel